Steuerliche Behandlung der Breitband-Erschließung von Häusern

Bei der Breitband-Erschließung von Häusern können nach § 35a des Einkommensteuergesetzes Handwerkerleistungen für das Verlegen von Kabelzuleitungen (auf privatem Grund) zum Haus oder zur Wohnung steuerlich geltend gemacht werden. Um den Breitbandausbau zu fördern, hat das Bundesfinanzministerium (BMF) die betreffenden Regelungen weitreichender und technologieneutraler ausgestaltet. Gemäß des BMF-Anwendungsschreibens sind alle Installationen steuerlich begünstigt, die den Breitbandanschluss von Gebäuden und die Weiterführung der Breitbandverbindungen im Haus sowie der jeweiligen Wohneinheiten betreffen.
Bei neuartigen Breitband-Hausanschlüssen oder Breitbandverbindungen im Haus (Inhouseverkabelungen) sind für eine steuerliche Berücksichtigung die Anforderungen des BMF-Anwendungsschreibens hinsichtlich einer gesonderten Ausweisung der Arbeitskosten auf den betreffenden Rechnungen einzuhalten. Dabei ist sicherzustellen, dass bei neuen  Hausanschlüssen  nur der Teil steuerlich geltend gemacht werden kann, der auch tatsächlich den Bereich innerhalb des jeweiligen Grundstücks betrifft. Auskünfte zu den steuerlichen Sachverhalten sind von den örtlichen Finanzbehörden oder Steuerberatern einzuholen.